Aktuelle Informationen und Publikationen  
   
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Meine Behandlung Meine Wahl   27.04.2012

Meine Behandlung Meine Wahl hat das Ziel, Menschen mit aussagekräftigen Informationen über Abhängigkeit und die Möglichkeiten zur Bekämpfung, die es in Europa gibt, versorgen. Die in 12 Sprachen verfügbare Seite informiert über verschiedene Möglichkeiten der Genesung, Selbsthilfegruppen und Patientenrechte. Sie bietet persönliche Erfahrungsberichte von ehemaligen Abhängigen, Patienten und Familienmitgliedern. Die Seite wurde entwickelt/unterstützt von Benutzergruppen und Behandlungsorganisationen und wird finanziert von Reckitt Benckiser Pharmaceuticals.
http://www.meinebehandlungmeinewahl.eu

 
 
«Meine Frau und ich erlebten die Hölle auf Erden»   21.03.2012

Unser Präsident, Josef Baumgartner, hat mit Frau Charlotte Kräusler-Senn, Redaktorin des SuchtMagazins, über seine Erlebnisse gesprochen. Dieses Interview ist in der Spezialausgabe 1/2012 "Angehörige" erschienen www.suchtmagazin.ch

 

 
 
  Sie setzt sich seit Jahren für die Rechte der Drogenabhängigen ein   09.03.2012

Ottilia Hänni, langjähriges Mitglied der EVDAJ Gruppe Bern, setzt sich für die Rechte der Drogenabhängigen ein. Lesen Sie die Reportage, die im Bund vom 5.3.2012 erschienen ist.

 
 
Nationaler Gedenktag für Drogenopfer   02.02.2012

Der Gedenktag für die Drogentoten
von Viktor Gorgé, EVDAJ Bern

Im ersten Donnerstag des Monats Februar gedenken die DAJ-Elterngruppen jeweils der Drogentoten. Dieser Brauch geht zurück in die 90er Jahre, in die Zeit der offenen Drogenszenen und den Versuchen, sie mit viel Polizei zu vertreiben, in die Zeit der grossen gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen mit dem Drogenproblem.


1992 wird in Zürich der Platzspitz geräumt und in Bern der Kocherpark geschlossen.
Am 30. November 1991 organisierten die DAJ-Elternvereinigungen in Zürich und Bern eine grosse Demonstration gegen die repressive Drogenverbotspolitik, da sie mehr Schaden anrichte als dass Jugendliche vom Drogenkonsum abgehalten werden.
Ende 1992 wird die repressive Volksinitiative „Jugend ohne Drogen“ gestartet und Anfang 1993 wird die Droleg-Initiative „Für eine vernünftige Drogenpolitik“ lanciert, die die Drogenprohibition, abschaffen will. Jedes Jahr werden jeweils im Januar die ständig steigenden Zahlen über die Drogentoten des vergangenen Jahres publiziert. Die damals sowohl drogenpolitisch als auch auf der Gasse und in der Öffentlichkeit sehr aktiven DAJ-Elterngruppen von Bern und Umgebung nahmen diese Statistik 1993 erstmals zum Anlass, um die Öffentlichkeit mit diesem traurigen Faktum und durch konkrete Betroffenheit aufzurütteln. Für uns Eltern war damals klar, dass viele dieser Todesfälle vermieden werden könnten, dass sie die Folgen einer verfehlten Drogenpolitik sind, einer Drogenpolitik, die vor allem auf Repression zur Durchsetzung des Drogenverbotes beruht und viel zu wenig für die Schadensminderung tut. Die Drogentoten sind Opfer der Drogenpolitik – das war die Message, die die Berner Gruppen in die Öffentlichkeit bringen wollten.

So wurde beschlossen, an einem möglichst belebten Punkt in der Berner Innenstadt während des Abendverkaufs (deshalb der Donnerstag) eine Art „Mahnwache“ (leider wurde damals dieses unglückliche pompöse Wort gebraucht) für diese Drogenopfer zu inszenieren und entsprechende Flugblätter zur Information an die Passanten zu verteilen und mit den Leuten zu reden. Der Ort für diese Inszenierung war klar: die Treppe vor der Heiliggeist-Kirche beim Bahnhof, halb noch Kirche, zugleich Ort höchster Publikumspräsenz, aber auch Treffpunkt der Randständigen und damit Treppe des Anstosses für manchen Bürger. So zündeten wir am 4. Februar 1993 um 18 Uhr mit Unterstützung von Leuten aus der Drogenszene, die um ihre verstorbenen Kameraden trauerten, und mit Helfern von auf der Gasse tätigen Institutionen auf den Treppenstufen 417 Kerzen an, schrieben auf eine Tafel die Namen der uns bekannten Verstorbenen und verteilten Flugblätter an die Passanten. Die Aktion hatte ein beachtliches Echo in der Berner Presse.

Die Idee eines solchen Gedenktages wurde dann auch vom Dachverband der Eltern- und Angehörigenvereinigungen VEVDAJ zur Kenntnis genommen und alle dem Verband angeschlossenen Gruppen wurden ermuntert, in Zukunft ebenfalls am ersten Donnerstag im Februar in irgend einer Form der Drogentoten zu gedenken. Ab 1995 wurde dieser Tag dann vom VEV zum „Nationalen Gedenktag für die Drogen- und Aidstoten“ erklärt. DAJ-Elternvereine in fast allen grösseren Städten der deutschsprachigen Schweiz und im Tessin machten nun mit. In Bern blieb dieser Gedenkanlass ein öffentlicher Protest vor der Kirche; auch Biel verband 1995 die Gedenkfeier mit einem Trauermarsch durch die Gassen zur Stadtkirche. In den meisten anderen Städten wurden dagegen Gedenkfeiern in Kirchen abgehalten, als besinnliche Anlässe zum Gedenken an die Verstorbenen und ohne das Moment des öffentlichen Protestes gegen die bestehende Drogenpolitik.

Die Zahlen der Drogentoten –soweit sie heute überhaupt noch publiziert werden – sind glücklicherweise inzwischen drastisch gesunken, ebenso aber auch das Interesse der Öffentlichkeit an der Drogenthematik und der Drogenpolitik ganz allgemein. Nach den grossen drogenpolitischen Abstimmungen (1997 Jugend ohne Drogen, 1998 Droleg) und nach der Einführung der Heroinverschreibungen (1998) und nach Annahme des revidierten Betäubungsmittelgesetzes durch das Volk (Ende 2008) wird die damit konsolidierte schweizerische Vier-Säulen-Drogenpolitik kaum mehr in Frage gestellt und damit ist das Drogenproblem leider auch aus der öffentlichen Diskussion verschwunden. Tatsächlich sind manche unserer damals geforderten Massnahmen weitgehend erfüllt worden, vor allem im Gebiet der Schadensminderung, aber das Grundproblem der Drogenprohibition besteht weiter. Bereits nach 1998 hätte ein öffentlicher Protest gegen die Opfer der Drogenpolitik keine Resonanz mehr gefunden und die DAJ Bern hat deshalb auch keine solchen Veranstaltungen mehr durchgeführt. Aber trotzdem trauern wir nach wie vor jedes Jahr wieder um neue Drogen- und Aidsopfer und nach wie vor ist jeder Drogentote einer zuviel. 

 
 
Aufruf: Bitte unterstützen Sie meine Studie zu Angehörigen von Suchtpatienten!   14.11.2011

Liebe Angehörige,
Lieber Angehöriger,

Zuerst möchte ich mich und meine Arbeit kurz vorstellen. Mein Name ist Lea Ruckstuhl und ich habe im Frühling 2010 mein Psychologiestudium an der Universität Zürich abgeschlossen. Nach meinem Studienabschluss habe ich mich dazu entschieden, eine Doktorarbeit zu schreiben, in der es um die Auswirkungen einer Suchterkrankung auf die Angehörigen geht.

Obwohl ich nicht selbst betroffen bin, bin ich dennoch früh in einer Art und Weise mit dem Thema Sucht in Berührung gekommen, die mich und mein Leben stark geprägt haben. Während eines Familienausfluges ins Landesmuseum Zürich habe ich ein Fenster, welches zum Platzspitz hin öffnete, aufgemacht. Als etwa 9- oder 10-jähriges Kind war ich schockiert über das Elend, das sich mir da bot und ich habe eine unglaubliche Angst und Hilflosigkeit gegenüber dem empfunden, was ich sah. In diesem Moment wurde für mich Sucht zum schrecklichsten, das einem widerfahren kann und ich hatte in der Folge lange Zeit grosse Angst, dass Menschen, die ich liebe, drogenabhängig werden könnten.

Als es um die Abschlussarbeit für mein Psychologiestudium ging, bin ich dann per Zufall – in der Psychologie (Tiefenpsychologie) glaubt man ja nicht an diese Zufälle – bei Angehörigen von Suchtpatienten gelandet. Gemeinsam mit meiner Studienkollegin Romana Candrian habe ich Interviews mit Eltern von suchtkranken Söhnen geführt.

Mit Überraschung habe ich damals festgestellt, dass es nur wenig Forschung zu Angehörigen gibt und dass es für Angehörige auch nicht gerade Beratungsangebot wie Sand am Meer gibt. Dabei ist das Thema Angehörige von Suchtpatienten von grosser Wichtigkeit. So geht beispielsweise die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme davon aus, dass ca. 15 % der Bevölkerung durch die Sucht eines Angehörigen betroffen sind. In Zahlen ausgedrückt sind dies etwa 1 Mio. Menschen, die von der Gesellschaft nicht beachtet leiden - ein Umstand, der in meinen Augen, nicht akzeptiert werden darf!

Mit meiner Dissertation möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass die Situation der Angehörigen von Suchtpatienten besser erforscht wird und mehr Beachtung bekommt. Meiner Ansicht nach ist es für Angehörige von zentraler Bedeutung, dass sie eine gute Unterstützung erhalten, die ihnen hilft, mit den mannigfaltigen Belastungen, die durch die Sucht entstehen, umzugehen.

Um das Projekt realisieren zu können bin ich allerdings auf Ihre Unterstützung angewiesen. Ich bitte Sie deshalb, sich an meiner Befragung zu beteiligen. Selbstverständlich werde ich alle Angaben, die Sie mir machen, streng vertraulich behandeln und nur anonymisiert weiter verarbeiten. Insgesamt werde ich 100 Personen mit mehreren Fragebogen befragen. Dabei interessiert mich insbesondere zu erfahren, wie es Ihnen aktuell geht, welche Belastungen Sie im Umgang mit der Suchterkrankung Ihres Angehörigen erleben und wie Sie mit dieser Belastung umgehen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Befragung sind folgende:

  • Sie sind Mutter oder Vater, Partner oder Partnerin, Bruder oder Schwester, Tochter oder Sohn oder sonst nahestehende Person von jemandem, der ein Suchtproblem oder einen problematischen Konsum von illegalen Drogen hat oder hatte.
  • Ihr Angehöriger/Ihre Angehörige konsumiert oder konsumierte Heroin oder Kokain, wobei er/sie zusätzlich auch weitere Substanzen konsumieren kann.
  • Ihr Angehöriger/Ihre Angehörige kann sich derzeit in Behandlung befinden (Substitution mit Methadon, Subutex etc. oder heroingestützte Behandlung), abstinent sein (sofern, dies nicht zu lange zurückliegt) oder aktiv konsumieren.


Bei Interesse oder Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, mich telefonisch unter 078 620 95 25 oder via email: leaanna.ruckstuhl@uzh.ch zu erreichen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bei mir melden.

Herzliche Grüsse
Lea Ruckstuhl

 
 
Der Kampf gegen Drogen ist gescheitert   01.06.2011

Eine internationale Kommission, die sich aus hochkarätigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammensetzt, kommt zum Schluss, dass der Kampf gegen Dogen gescheitert ist.

Die Folgen sind verheerend. Abhängige sind Patienten und keine Kriminelle. In diesem Zusammenhang wird auch die Schweizer Drogenpolitik mit der Heroinngestützten Behandlungsform erwähnt, die sich (*gegen den Widerstand der rechts angesiedelten Parteien) für eine humane Lösung statt für Repression entschieden hat.

* Anmerkung der Webredaktion

Lesen Sie den ganzen Bericht (Englisch)

 
 
Alkohol gefährlicher als Heroin und Kokain   02.11.2010

Laut einer neuen Studie von Prof. Nutt und weiteren Experten soll Alkohol gefährlicher sein als Heroin oder Crack. Die Wissenschaftler untersuchten die Wirkung auf den Körper, auf das Umfeld und die Gesellschaft. In Anbetracht seiner enormen Verbreitung und den genannten Kriterien, (Auswirkung auf Familie und Gesellschaft) steht Alkohol - auf einer Skala von 0-100 - mit 72 Scores an erster Stelle, gefolgt von Heroin (55), Crack (54).

Lesen SIe auch:

(Englisch)

 
 
15 Jahre Heroingestützte Behandlung   05.08.2010

Vor 15 Jahren wurde in der Schweiz die heroingestützte Behandlung (damals kontrollierte Heroinabgabe) eingeführt. Auslöser war das Drogenelend im Letten, das im Ausland als "Needle Park" traurige Berühtmheit erreichte. Sie können den ausgezeichneten Bericht von DRS2 herunterladen oder direkt on-line hören.

Weiterführende Informationen

 

 

 
 
Cannabis Gesetztesänderung Washington D.C.   10.05.2010

Washington D.C.: Im Bundesstaat Columbia wurde a m Dienstag, den 4.5.2010, von der Ratsversammlung eine Gesetzesänderung für medizinisches Cannabis (Marijuana) mit überragender Mehrheit angenommen.

Diesem Gesetz hatten 1998 bereits über 69 Prozent der Wähler zugestimmt doch die Initiative 59 wurde während mehr als ein Jahrzehnt vom US-Kongress blockiert. Nun wird vom Bügermeister Adrian Fenty erwartet, dass er das Gesetz unterschreibt. Der Kongress hat dann 30 Tage Zeit um das Gesetz zu überprüfen, bevor es in Kraft tritt. Der Bundesstaat Columbia wäre dann der 15. U.S. Staat, der die therapeutische Anwendung von Cannabis legalisiert für Patienten mit entprechenden medizinischen Indikationen, wie z.B. AIDS, Krebs, Multiple Sklerose, grüner Star (Glaukom). Die verschreibbare Menge wurde wurde von 2 auf 4 Unzen/Monat (ca. 125 Gramm) erhöht.

"Es dauerte beinahe 12 jahre bis der Distrikt endlich die wissenschaftlich nachgewiesene therapeutische Wirkung von Cannabis anerkant hat", erklärte eine Vertreterin des Marijuana Policy Projektes.

Links (in Englisch) Washington Post:

Inforrmationen zu Cannabis als Arzneimittel:

 
 
Schulden: Was können Angehörige tun, wenn Gläubiger Druck machen?   20.03.2010
In welchen Umfang sind Eltern, Kinder oder Partner von Drogenkonsumenten haftbar für die Schulden, ihrer Angehörigen? 
 
Frau Gabriela Baumgartner und Herr Michel Krampf, von der Beobachter-Redaktion, haben einer sehr interessierten Zuhörerschaft viel Wissenswertes erklärt.
 
 
 
Auslandreisen   01.01.2010

Viele Patienten sind im Rahmen ihrer Behandlung auf Medikamente (Methadon, Morphiumpräparate, Ritalin, Valium, usw.) angewiesen, welche der Betäubungsmittelgesetzgebung unterstellt sind.

Hier finden Sie weiter führende Informationen von Swissmedic

 
 
Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme   01.05.2009

Der Fachverband Sucht macht unter dem Titel „Gewaltig gefährdet“ darauf aufmerksam, dass Alkoholkonsum und Gewalt eng miteinander verbunden sind.

Zahlen belegen, dass sowohl bei häuslicher Gewalt als auch bei Gewalt im öffentlichen Raum, sei es am Wochenende, im Nachtleben oder an öffentlichen Sport-Anlässen, oftmals Alkohol im Spiel ist.

Bei häuslicher Gewalt werden 30 bis 40% der Delikte unter Alkoholeinfluss verübt. Weitere Informationen unter www.aktionstag-alkoholprobleme.ch

 
 
Herausforderung Sucht   01.04.2009
Die Steuergruppe der eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen, für Drogenfragen und für Tabakprävention haben im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ein Leitbild für eine kohärente Suchtpolitik ausgearbeitet. Sie haben ihre Arbeit daher auf den Public-Health-Ansatz gestützt und diesen Ansatz als Instrument verwendet, um das Erreichte zu überprüfen sowie den gegenwärtigen und künftigen Handlungsbedarf zu erkennen.
 
Das Leitbild Herausforderung Sucht geht in seinen 10 Leitsätzen von einem neuen Verständnis der Suchtpolitik aus, die Abhängigkeit nicht im engeren Sinn betrachtet, sondern in erster Linie dem problembehafteten Konsum Rechnung trägt.
 
Die Kurzfassung sowie das Leitbild können können auf der Webseite des BAG heruntergerladen werden. 
 
 
Verwandtenunterstützungspflicht   30.03.2009

Suchen Sie eine Fachperson, die in Fragen der Verwandtenunterstützungsplicht spezialisiert ist?

Nützliche Links


Unserem Freund Jürgen Heimchen, Mitbegründer und Vorsitzender des Deutschen Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, wurde der diesjährige Josh-von-Soer-Preis für sein grosses Engagement verliehen. Seit vielen Jahren setzt sich Jürgen Heimchem mit grossem Mut, Ausdauer und Leidenschaft! für eine humane, akzeptierende Drogenpolitik ein.

Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm und unserem Schwesternverband weiterhin viel Erfolg!

 
 
Wenn aus Gewohnheit Abhängigkeit wird   01.01.2009
In seiner Rubrik Extra "Medizin & Wissenschaft"veröffentlicht das Magazin "Stern" eine sehr interessante Serie zur Sucht. Wie entsteht Sucht? Welche Rolle spielt Vererbung? Können Therapien helfen Sucht zu überwinden? Sehr lesenswert!
 
Das Magazin ist am Kosk erhältlich, die elektronische Version finden Sie unter
 
 
Drogengebraucher/innen stehen für ihre Rechte ein...   01.11.2008

... und kämpfen gegen Stigmatisierung und Diskriminierung

INPUD, Das Internationale User Netzwerk. Drogengebrauchenden Aktivistinnen und Aktivisten aus der ganzen Well setzen sich für ihre Bedürfnisse und Rechte ein. Sie wollen Sprecher in eigener Sache sein.

Die offizielle Gründung fand im Mai 2007, in Warschau statt, ein Jahr nach dem Vancouver Kongress, wo sich um die hundert Aktivisten trafen. Die Vancouver Deklaration kann man hier in verschiedenen Sprachen lesen.

 
Mehr Informationen dazu unter www.inpud.org
 
 
Internationales Angehörigen- Netzwerk   30.10.2008
Am 16. November wurde im Turin die EFDU (European Alliance of Acceptance Oriented Families of Drug Users) gegründet.
Unter der Schirmherrschaft von Correlation European Network trafen sich Delegierte von Angehörigen-Vereinigungen aus Holland, Schottland, Dänemark, Italien und der Schweiz. 
Die EFDU hat sich zum Ziel gesetzt den grenzübergreifenden Austausch von Wissen und Informationen sowie den Kontakt unter den Angehörigen aus verschiedenen Ländern zu ermöglichen. Die Schadensminderung ist ebenfalls ein Anliegen, dem sich die Mitglieder dieser internationalen Arbeitsgruppe widmen werden.
 
 
Das Empowerment-Seminar in Turin, das vom 16.-18.11.06 stattfand, konnte Dank dem grossen Einsatz der Mitarbeiter des Gruppo Abele durchgeführt werden.
 
Das Programm finden Sie hier (Englisch): progr_empowerment_final.pdf