Aktuelle Informationen und Publikationen
 
 
     
Der Kampf gegen Drogen ist gescheitert  

Eine internationale Kommission, die sich aus hochkarätigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammensetzt, kommt zum Schluss, dass der Kampf gegen Dogen gescheitert ist. Die Folgen sind verheerend. Abhängige sind Patienten und keine Kriminelle. In diesem Zusammenhang wird auch die Schweizer Drogenpolitik mit der Heroinngestützten Behandlungsform erwähnt, die sich (*gegen den Widerstand der rechts angesiedelten Parteien) für eine humane Lösung statt für Repression entschieden hat.
http://www.bluewin.ch/de/index.php/17,417834/Internationale_Kommission_erklärt_Kampf_gegen_Drogen_für_gescheitert/de/news/ausland/sda/

*Anmerkung der Webredaktorin

 

Lesen Sie den ganzen Bericht (Englisch)

http://idpc.net/sites/default/files/library/Global_Commission_Report_English.pdf

    line

Alkohol gefährlicher als Heroin und Kokain

 

Laut einer neuen Studie von Prof. Nutt und weiteren Experten soll Alkohol gefährlicher sein als Heroin oder Crack. Die Wissenschaftler untersuchten die Wirkung auf den Körper, auf das Umfeld und die Gesellschaft. In Anbetracht seiner enormen Verbreitung und den genannten Kriterien, (Auswirkung auf Familie und Gesellschaft) steht Alkohol - auf einer Skala von 0-100 - mit 72 Scores an erster Stelle, gefolgt von Heroin (55), Crack (54).

Lesen Sie auch:
http://www.toppharm.ch/gesundheit/aktuell/detail/article/alkohol-gefaehrlicher-als-heroin-und-crack.html
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Studie-Alkohol-ist-gefaehrlicher-als-Heroin/story/15372184
http://tkron.wordpress.com/2010/11/01/alkohol-angeblich-gefahrlicher-als-heroin-und-crack/
http://www.encod.org/info/Drogenexperten-im-Lancet-Alkohol.html

(Englisch)

http://profdavidnutt.wordpress.com/
http://www.bbc.co.uk/news/uk-11660210
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2810%2961462-6/abstract
http://www.guardian.co.uk/society/2010/nov/01/alcohol-more-harmful-than-heroin-crack

   
15 Jahre Heroingestützte Behandlung  

Vor 15 Jahren wurde in der Schweiz die heroingestützte Behandlung (damals kontrollierte Heroinabgabe) eingeführt. Auslöser war das Drogenelend im Letten, das im Ausland als "Needle Park" traurige Berühtmheit erreichte. Sie können den ausgezeichneten Bericht von DRS2 herunterladen oder direkt on-line hören
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/kontext/5005.sh10146268.html

Weiterführende Informationen:
http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00629/00798/01191/index.html?lang=de

   
Auslandsreisen  

Viele Patienten sind im Rahmen ihrer Behandlung auf Medikamente (Methadon, Morphiumpräparate, Ritalin, Valium, usw.) angewiesen, welche der Betäubungsmittelgesetzgebung unterstellt sind.
Hier finden Sie weiter führende Informationen von Swissmedic: http://www.swissmedic.ch/produktbereiche/00447/00462/index.html?lang=de

und von INDRO De

   
  Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme
Der Fachverband Sucht macht unter dem Titel „Gewaltig gefährdet“ darauf aufmerksam, dass Alkoholkonsum und Gewalt eng miteinander verbunden sind.
Zahlen belegen, dass sowohl bei häuslicher Gewalt als auch bei Gewalt im öffentlichen Raum, sei es am Wochenende, im Nachtleben oder an öffentlichen
Sport-) Anlässen, oftmals Alkohol im Spiel ist. Bei häuslicher Gewalt werden 30 bis 40% der Delikte unter Alkoholeinfluss verübt. Weitere Informationen
unter www.aktionstag-alkoholprobleme.ch
   
 

Herausforderung Sucht
Die Steuergruppe der eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen, für Drogenfragen und für Tabakprävention haben im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ein Leitbild für eine kohärente Suchtpolitik ausgearbeitet. Sie haben ihre Arbeit daher auf den Public-Health-Ansatz gestützt und diesen Ansatz als Instrument verwendet, um das Erreichte zu überprüfen sowie den gegenwärtigen und künftigen Handlungsbedarf zu erkennen.

Das Leitbild Herausforderung Sucht geht in seinen 10 Leitsätzen von einem neuen Verständnis der Suchtpolitik aus, die Abhängigkeit nicht im engeren Sinn betrachtet, sondern in erster Linie dem problembehafteten Konsum Rechnung trägt.

Die Kurzfassung sowie das Leitbild können können auf der Webseite des BAG heruntergerladen werden.
.http://www.bag.admin.ch/herausforderung_sucht/index.html?lang=de

   
   

Schulden: Was können Angehörige tun, wenn Gläubiger Druck machen?
In welchen Umfang sind Eltern, Kinder oder Partner von Drogenkonsumenten haftbar für die Schulden, ihrer Angehörigen?
Frau Gabriela Baumgartner und Herr Michel Krampf, von der Beobachter-Redaktion, haben einer sehr interessierten Zuhörerschaft viel Wissenswertes erklärt. Unser Bericht, den wir mit freundlicher genehmigung der Redaktoren veröffentlichen, fasst die wichtigsten Informationen zusammen.

   
 

Washington D.C.: Im Bundesstaat Columbia wurde a m Dienstag, den 4.5.2010, von der Ratsversammlung eine Gesetzesänderung für medizinisches Cannabis (Marijuana) mit überragender Mehrheit angenommen.


Diesem Gesetz hatten 1998 bereits über 69 Prozent der Wähler zugestimmt doch die Initiative 59 wurde während mehr als ein Jahrzehnt vom US-Kongress blockiert. Nun wird vom Bügermeister Adrian Fenty erwartet, dass er das Gesetz unterschreibt. Der Kongress hat dann 30 Tage Zeit um das Gesetz zu überprüfen, bevor es in Kraft tritt. Der Bundesstaat Columbia wäre dann der 15. U.S. Staat, der die therapeutische Anwendung von Cannabis legalisiert für Patienten mit entprechenden medizinischen Indikationen, wie z.B. AIDS, Krebs, Multiple Sklerose, grüner Star (Glaukom). Die verschreibbare Menge wurde wurde von 2 auf 4 Unzen/Monat (ca. 125 Gramm) erhöht.

"Es dauerte beinahe 12 jahre bis der Distrikt endlich die wissenschaftlich nachgewiesene therapeutische Wirkung von Cannabis anerkant hat", erklärte eine Vertreterin des Marijuana Policy Projektes..

Links (in Englisch)
Washington Post: http://voices.washingtonpost.com/dc/2010/05/council_approves_medical_marij.html
http://encyclopedia.thefreedictionary.com/Marijuana+Policy+Project
http://www.jamesshuggins.com/h/oth1/drug_policy_organizations.htm

Inforrmationen zu Cannabis als Arzneimittel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Arzneimittel
http://www.cannabis-med.org/german/germany/legal-use.htm
http://www.swissmedic.ch/produktbereiche/00447/00548/index.html?lang=de
ww.ssam.ch/SSAM/sites/default/files/iacm_news_0709.pdf
http://www.encod.org/info/-Studien-.html

   



     
   

Verwandtenunterstützungspflicht

Suchen Sie eine Fachperson, die in Fragen der Verwandtenunterstützungsplicht spezialisiert ist?
Konsultieren Sie die Webseite des Schweizerischen Anwaltsverbands.

Nützliche Links
http://modules.drs.ch/data/attachments/081001_verwandten_unterstuetzung.pdf
http://www.blue-wing.ch/Index5SA/Verwandtenunterstuetzung.htm

     
  Unserem Freund Jürgen Heimchen, Mitbegründer und Vorsitzender des Deutschen Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, wurde der diesjährige Josh-von-Soer-Preis für sein grosses Engagement verliehen. Seit vielen Jahren setzt sich Jürgen Heimchem mit grossem Mut, Ausdauer und Leidenschaft! für eine humane, akzeptierende Drogenpolitik ein.
Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm und unserem Schwesternverband weiterhin viel Erfolg!
Laudatio
Urkunde
   
  Wenn aus Gewohnheit Abhängigkeit wird
In seiner Rubrik Extra "Medizin & Wissenschaft"veröffentlicht das Magazin "Stern" eine sehr interessante Serie zur Sucht. Wie entsteht Sucht? Welche Rolle spielt Vererbung? Können Therapien helfen Sucht zu überwinden? Sehr lesenswert!
Das Magazin ist am Kosk erhältlich, die elektronische Version finden Sie unter
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:EXTRA-Wege-Sucht/607455.html
   
     
     

INPUD

The International Network Of People Who Use Drugs

 

Drogengebraucher/innen stehen für ihre Rechte ein und kämpfen gegen Stigmatisierung und Diskriminierung.

INPUD, Das Internationale User Netzwerk. Drogengebrauchenden Aktivistinnen und Aktivisten aus der ganzen Well setzen sich für ihre Bedürfnisse und Rechte ein. Sie wollen Sprecher in eigener Sache sein.
Die offizielle Gründung fand im Mai 2007, in Warschau statt, ein Jahr nach dem Vancouver Kongress, wo sich um die hundert Aktivisten trafen. Die Vancouver Deklaration kann man hier in verschiedenen Sprachen lesen.

Mehr Informationen dazu unter www.inpud.org

   
 

Internationales Angehörigen- Netzwerk
Am 16. November wurde im Turin die EFDU (European Alliance of Acceptance Oriented Families of Drug Users) gegründet.
Unter der Schirmherrschaft von Correlation European Network trafen sich Delegierte von Angehörigen-Vereinigungen aus Holland, Schottland, Dänemark, Italien und der Schweiz.
Die EFDU hat sich zum Ziel gesetzt den grenzübergreifenden Austausch von Wissen und Informationen sowie den Kontakt unter den Angehörigen aus verschiedenen Ländern zu ermöglichen. Die Schadensminderung ist ebenfalls ein Anliegen, dem sich die Mitglieder dieser internationalen Arbeitsgruppe widmen werden.
Zusätzliche Informationen: http://www.correlation-net.org/efdu/deutsch.html

Das Empowerment-Seminar in Turin, das vom 16.-18.11.06 stattfand, konnte Dank dem grossen Einsatz der Mitarbeiter des Gruppo Abele durchgeführt werden.

Das Programm finden Sie hier (Englisch): progr_empowerment_final.pdf